Radwegeblödsinn in Witten

Artikel auf Der Westen

Großartig ist der Spruch des Taxifahrers und der Kommentar dazu:

„Wenn hier nichts passiert, dann gibt es noch Tote“, sagt ein Taxifahrer, der Angst davor hat, einfach die Fahrertür zu öffnen.

Ne, nicht einfach die Tür öffnen, Du mußt schon aufpassen.

Schlechte Planung will sich Herr Müller von der Stadtverwaltung nicht vorwerfen lassen? Auf welcher Basis wurde der Radweg denn geplant und wann? Zur Erinnerung §45 Abs. 9:

Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen sind nur dort anzuordnen, wo dies aufgrund der besonderen Umstände zwingend geboten ist.

Das wäre dann doch einfach zu begründen, das tut der Herr aber nicht.
Und noch eine Stilblüte:

In der heutigen Verkehrsplanung sei es üblich, so Andreas Müller, dass der Radweg zwischen parkenden Autos und Fahrbahn gebaut werde

Ach so, so einfach ist das, wir tun was üblich ist…

2 Antworten zu Radwegeblödsinn in Witten

  1. Richtig. Schwächere Verkehrsteilnehmer einseitig zu gefährden und das Ganze anschließend als “Kompromiss” für alle zu verkaufen, hat sich halt so eingebürgert. Echt arm.

  2. Pingback: Viel geredet, nichts geändert | OhneAutounterwegs

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