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Pressemitteilung Polizei Linnich Unfallursache dunkle Kleidung

Auszug:

Wie der Unfallverursacher und ein Zeuge mitteilten, war die Frau wegen ihrer dunklen Bekleidung in der Dunkelheit und bei gleichzeitigem Regen schlecht erkennbar gewesen.

Und weiter gehts:

Die Polizei rät Fußgängern insbesondere zu dieser Jahreszeit:

Was nutzt Ihnen als Fußgänger die zu Ihren Gunsten bestehende Rechtslage, wenn Sie bei einem Unfall möglicherweise schwere Verletzungen davon tragen? Seien Sie sich selbst wichtig und tragen Sie in der Dunkelheit helle, auffällige Bekleidung. Nutzen Sie reflektierende Materialien und rechnen Sie immer damit, übersehen werden zu können. Auch hier tragen Eltern besondere Verantwortung für ihre Kinder.

Noch schnell ein Nachsatz

Alle Kraftfahrer werden natürlich zu erhöhter Vorsicht und besonderer Rücksicht gegenüber schwächeren Verkehrsteilnehmern ermahnt.

Es heißt nicht:

Autofahrer Ihr seid für euer Tun verantwortlich. Autofahrer müssen an Fußgängerüberwegen Vorsicht walten lassen und damit rechnen, dass schlecht zu sehende Fußgänger (dunkel gekleidete) an einem Überweg die Strasse überqueren. Regen, Dunkelheit und dunkle Kleidung sind keine Entschuldigung für eure Unaufmerksamkeit und nicht an die Sichtverhältnisse angepasste Geschwindigkeit.
Und der Satz: “Was nutzt Ihnen als Fußgänger die zu Ihren Gunsten bestehende Rechtslage” geht ja schon mal gar nicht.

Rentner und Beleuchtung

“Wissen Sie, dass Ihr Licht ganz schön blendet” rief der Rentner mir auf dem Radweg an der Ruhr zu.
“Dafür sehe ich Sie aber”
“Ihr Licht ist falsch eingestellt”
Auf so Bemerkungen reagiere ich schon mal gar nicht mehr. Der Cyo ist richtig eingestellt. Der Hauptlichtkegel trifft 10m vor dem Vorderrad auf den Boden (oder auf halber Höhe in 5m Entfernung).
Meine Antwort darauf:
“Sie haben keine Ahnung”

Ich weiß, dass der Cyo hell ist. Aber ich fahre ein Fahrzeug, dass auch auf der Strasse bewegt wird. Ich schaue ja auch nicht in das Licht eines Motorrollers oder eines Autos, das blendet auch. Ich glaube, die Leute sind es noch nicht gewohnt, dass auch ein Fahrrad eine helle und gut sichtbare Beluchtung haben kann.
Außerdem war es stockfinster, keine Laterne, nichts, klar dass dann ein Cyo blendet.
Der größte Witz war, dass die Rentner in die gleiche Richtung liefen wie ich.

Es ist egal was ich als Radfahrer mache, es passt immer irgendeinem nicht. Eigentlich eine eigenartige Situation, die ich mir gar nicht erklären kann.

Kopflampe und Nebel

Bei Nebel ist eine Kopflampe nicht zu gebrauchen. Je heller die dann ist um so weniger sehe ich. Der Nebel reflektiert das Licht zu stark. Ich bin aber auch zu bequem die immer umzubauen. Egal, die Spikes haben sich heute morgen gelohnt, ich fuhr wie auf Schienen während die Fußgänger über die Fahrbahn rutschten.
Ich weiß nicht wie oft mich in letzter Zeit ein Passant gewarnt hat:”Da vorne ist es glatt”.
“Ja weiß ich, ist aber kein Problem für mich…”
Und weiter.

Was Du nicht willst…

In der Dämmerung kam mir auf dem Weg nach Hause ein Radfahrer entgegen. Mit Batterielicht und Kopflampe. Ich verstehe nicht warum er mich die ganze Zeit in der er mir entgegenkam blendete.
Wie können wir uns über andere Verkehrsteilnehmer beschweren, wenn wir uns nicht untereinander den Respekt entgegenbringen, den wir von anderen fordern.
Auf meinen Hinweis, dass er mich blendet meinte er nur lapidar:”Jau!”
Ist es so schwierig am Gegenverkehr vorbei zu schauen um Ihn nicht mit der Kopflampe zu blenden? Brauche ich wirklich eine weiß nicht wieviel Hundert Lumen Kopflampe bei Dämmerung gegen 17.30h wo bei Schnee um die Uhrzeit die Lichtausbeute einer Fahrradlampe schon genug ist? Und dann noch andere blenden?
Das löst bei mir Unverständnis aus.